City Blues Connection - 40 Years

 01.11.2019 by mulehead (Franz)

Am 16.10.2019 feierte die City Blues Connection am Eröffnungsabend des Festivals Jazz & The City Salzburg beim 40th Anniversary Concert ihr 40 jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass wurde auch das neue Doppelalbum vorgestellt. Neben aktuellen Songs wurden auch bisher unveröffentlichte Bootleg Recordings nachträglich legitimiert.

CD1 enthält 13 "Rhythm & Blues Big Band Recordings" aus den Jahren 2017, 2018 und 2019, bei denen bis zu 20 Musiker beteiligt waren. Der Opener 40 Years, ein wilder Chicago Blues, zeigt gleich, wohin die musikalische Reise gehen soll. Mit Mr. President wird dann satter Big Band Sound, eine fetzige Blues Harp und die klasse Slide Guitar von Norbert Egger geboten. Der erzählt mit rauher Bluesstimme die Geschichte dreier unrühmlicher Präsidenten, Nixon, G.W. Bush und Trump mit der Warnung am Schluss: "...don't make  no mistake! We got our eyes on you criminals, for hiding it's too late!" Der nächste Song, Shame On You, Mr. Trump setzt dann noch einen drauf.

Auf CD 2 finden sich Historical Recordings. So unter anderem Bootlegs aus den Jahren 1979 bis 1984, Songs vom 1984er Album Do Not Play Rock'n'Roll sowie Songs vom Album Louisiana Red & The City Blues Connection - World On Fire von 1985. Dazu gibt es umfangreiches Booklet mit interessanten Informationen zur Geschichte der Band, den Musikern und den Songs.

Nach meiner Einschätzung ist ein solch druckvoller Big Band Sound im deutschen Blues einmalig.

Eine rundum gelungene Veröffentlichung, meint

mulehead (Franz)

 Quelle: AAA Culture

 


Mike Zito & Friends - Rock'N'Roll: A Tribute To Chuck Berry

 01.11.2019 by mulehead (Franz)

Ab heute ist es im Handel, das neue Album von Mike Zito, das er keinem Geringeren als Chuck Berry widmet. Der Silberling ist bei Ruf Records erschienen und Bluesartradio hat dankenswerter Weise vorab ein Exemplar erhalten.
Auch wenn Mike Zito völlig zu Recht zu den anerkanntesten Künstlern der zeitgenössischen Bluesszene gehört, zählt für ihn vor allem, dass er sich seine Aufrichtigkeit, Authentizität und Integrität bewahrt.

Das vorliegende Album enthält 20 Chuck-Berry-Klassiker, die von Zito und einem beeindruckenden Aufgebot an Gastmusikern interpretiert werden, darunter Joe Bonamassa, Walter Trout, Eric Gales, Robben Ford, Sonny Landreth, Luther Dickinson, Albert Castiglia, Anders Osborne sowie Berry's Enkel Charles Berry III.

Mit Rock'n'Roll: A Tribute to Chuck Berry hat Zito wieder das getan, was er am besten kann: ein Album aufzunehmen, das demütig, von Herzen kommend, professionell gemacht und einfach nur großartig ist ... und rockig ist es obendrein auch noch. Es macht einfach bei jedem Song Spaß, es zu hören ...meint

mulehead (Franz)

TRACKLIST
01 ST. LOUIS BLUES feat. CHARLIE BERRY III
02 ROCK AND ROLL MUSIC feat. JOANNA CONNOR
03 JOHNNY B GOODE feat. WALTER TROUT
04 WEE WEE HOURS feat. JOE BONAMASSA
05 MEMPHIS feat. ANDERS OSBORNE
06 I WANT TO BE YOUR DRIVER feat. RYAN PERRY
07 YOU NEVER CAN TELL feat. ROBBEN FORD
08 BACK IN THE USA feat. ERIC GALES
09 NO PARTICULAR PLACE TO GO feat. JEREMIAH JOHNSON
10 TOO MUCH MONKEY BUSINESS feat. LUTHER DICKINSON 
11 HAVANA MOON feat. SONNY LANDRETH 
12 PROMISED LAND feat. TINSLEY ELLIS 
13 DOWN BOUND TRAIN feat. ALEX SKOLNICK
14 MAYBELLENE feat. RICHARD FORTUS
15 SCHOOL DAYS feat. ALLY VENABLE  
16 BROWN EYED HANDSOME MAN feat. KIRK FLETCHER and JOSH SMITH
17 REELIN’ AND ROCKIN’ feat. TOMMY CASTRO
18 LET IT ROCK feat. JIMMY VIVINO
19 THIRTY DAYS feat. ALBERT CASTIGLIA
20 MY DING A LING feat. KID ANDERSEN 00:03:18

Quelle: Ruf

 


BRAINDOGS - Real Live Brains Celebration Of Tom Waitsbraindogs

 25.09.2019 by mulehead (Franz)

Bei Spotify bin ich neulich im Releaseradar auf die Band Braindogs gestoßen. Als Tom Waits Fan gefiel mir natürlich sofort der Bandname und die Titelliste der CD. 

Nach erstem Hineinhören stand fest, ein must have! Die Band presentiert die Songs von Waits auf geniale Weise. Die Stücke sind teils nah an den Orginalen und doch eigenständige Interpretationen.

Die international besetzte Band besteht aus: 

Ian Siegal (UK): vocals, guitar,  Ripoff Raskolnikov (A): vocals, guitar, 

Misch Den Haring (NL): vocals, guitar, Livius Varga (HU): vocals, percussion

Frenk (HU): vocals, keyboards, drums, Szabolcs Nagy (HU): piano, Laca Varga (HU): bass 

Die CD ist ein Live-Mitschnitt eines  wunderbaren Konzerts vom 09.12.2018 im Budapester A38.

Es fällt natürlich schwer, einzelne Songs hervorzuheben. Als Anspieltips würde ich aber Shore Leave, Dirt In The Ground sowie Raindogs nennen. 

Mein Fazit: Absolute Kaufempfehlung, nicht nur für Tom Waits Fans.

Tracklist:
 

1.  Goin' Out West 05:14
2. Shore Leave 07:36
3. Everybody's Talking At The Same Time 04:33
4.  Underground 02:38

5. Jockey Full Of Bourbon 05:18
6. Dirt In The Ground 04:52
7. Heartattack And Vine 04:24
8. 16 Shells From A Thirty-Ought-Six 05:49
9. Yesterday Is Here 04:06
10. 2:19 03:01
11. Raindogs 05:53
12. The House Where Nobody Lives 10:02
13. Union Square 03:10
14. Downtown Train 07:32

 Quelle: https://www.facebook.com/braindogs/ 

 


Ash Grunwald - MOJO

03.09.2019 by mulehead (Franz)

 Ich hatte heute die neue Scheibe von Ash Grunwald im Postkasten. 

Der Australier hat mit MOJO eine super CD eingespielt, die vom ersten bis zum letzten Titel begeistert.

Mit von der Partie sind neben Grunwald Stars wie Kasey Chambers, The Teskey Brothers, Mahalia Barnes, Joe Bonamassa, Ian Collard, Kim Wilson von The Fabulous Thunderbirds und Harry James Angus von The Cat Empire.Auffällig ist aber, das sich keiner der genannten in den Vordergrund spielt oder singt.
Der Star ist Ash Grunwald mit seiner variablen Stimme und hervorragenden Gitarre.

Es fällt schwer, einen Song hervorzuheben. Mir gefielen besonders Waiting Around To Die, Human sowie Troubles Door.

Für mich ist die Scheibe eine absolute Empfehlung für Freunde des modernen Blues.


Tracklist:

1. "Hammer" (featuring Terry Evans)
2. "Ain't My Problem" (featuring The Teskey Brothers)
3. "Waiting Around to Die" (featuring Joe Bonamassa, Josh Teskey and Ian Collard)
4. "Whispering Voice" (featuring Kasey Chambers)
5. "Human" (featuring Mahalia Barnes and Harry Angus James)
6. "Trouble's Door" (featuring Mahalia Barnes and Kim Wilson)
7. "Mountain" (featuring Mahalia Barnes)
8. "3am" (featuring Harry James Angus and Ian Collard)
9. "How Many More Years" (featuring Eddy 'The Chief' Clearwater and Ian Collard)
10. "Whipping Boy" (featuring Terry Evans)
11. "The Boogie"
12. "Goin' Out West" (featuring Kim Wilson)

 

 

 

 


Swamp 'N' Roll Ambassadors - Rock This Joynt

 03.09.2019 by mulehead (Franz)

 Das neue Album "Rock This Joynt" der Swamp 'N' Roll Ambassadors erscheint am 20.09.2019. Die Band selbst bezeichnet ihren Stil als Bluesrock mit einem Spritzer Louisiana-Vibe.

 Bluesartradio erhielt vorab 2 Exemplare. 

Das Album enthält 12 Songs im typischen, 70s-orientierten Bluesrock-Sound mit einer kräftigen Dosis Gitarre, Orgel, Bass & Drums. 
"Hier ein bisschen Rock, dort Roll, dann Swamp und Voodoo aus den Sümpfen Louisianas. Dadurch entsteht eine hinreißende Mischung aus Rock und Spirit, denn die Musik der Ambassadors geht sowohl in den Bauch und die Beine als auch in die Seele."

Die Band besteht aus:
Olaf Giebe: guitar, vocals
Dr. Karl Hettling: keyboards, backing vocals 
Bernhard Huebl: bass, backing vocas
Reinhold 'Fats' Fries: drums

Am 08.09. wird in der Bluesartradio Sendung ab 20:00 Uhr ein Exemplar der CD verlost. Also reinhören!

Quelle: Pressetext
             http://ogmusic.de/on-cd/rock-this-joint/
 

 



Wiskey on Valentine's - Highborn Girl 

03.09.2019 by mulehead (Franz)

THE OUTLAW BLUES SENSATION

Die Stimme knochentrocken wie ein 50 Jahre alter Single Malt Whiskey, die übersteuerten Wandergitarren leidend bis dreckig, die Kickdrums kompromisslos fett und dazu eine Killerharp außerhalb der gewohnten Stilistiken. Das Duo Whiskey On Valentine´s erzeugt Athmosphäre die an Filmszenen von Robert Rodriguez oder Jim Jarmusch erinnern.

Ihre Musik ist handgemacht, dreckig - von fragil und zerbrechlich bis hin zu hochexplosiv.

Diddy Metzger zählt zu den prägenden Elementen der deutschen Blues und Roots Szene. Er spielte über 20 Jahre mit der Blueslegende Louisiana Red bis zu dessen Tod in 2012. Er war Sideman von Aron Burton oder Angela Brown und ist  Mastermind der Blues-Rock Formation Dynamite Daze. Er fand parallel zum traditionellen Blues seine eigene extravagante Art Roots Musik zu interpretieren.

Peter Stahl spielte anfangs des Jahrtausends mit dem Ex-Nina Hagen Band und Spliff  Bassisten Manne Praeker, den er in Portugal kennen lernte und mit dem Ex Spliffer Potsch Potschka. Er ist heute gefragter Sideman bei Konzerten mit Künstlern wie Rolf Stahlhofen, Sir Waldo Weathers, Steffi Nerpel oder Jim Kahr.

Quelle: http://www.bluestown.de/dynDazeEn/whiskeyonvalentines

 


Natural Blues - Shame On You, Mr. Trump

04.05.2019 by mulehead (Franz)

Über AAA Culture erhielt BluesArtRadio die neue Maxi-Single Shame On You, Mr. Trump von der Band Natural Blues.

Die CD greift mit Shame On You, Mr. Trump (in einer Radio- sowie einer extended Version) und Mr. President, mit der zum Blues so perfekt passenden supergroovenden und gleichzeitig satirisch-ironischen Weise, die problematische Politik des aktuellen Präsidenten der USA (und von einigen Vorgängern) auf. Komplettiert wird die Produktion durch den kraftvollen Shuffle mit Leave You In The Morning.

Natural Blues wurde 1982 in Hamburg von Norbert Egger und Heiko Petcke († 25. Februar 2017) als die „kleine“ flexible Besetzung neben der gemeinsamen Band City Blues Connection gegründet. 2018 formierte Norbert Egger (Vocals & Slide Guitar) die Band neu, unter anderem sind die aus der deutschen und österreichischen Bluesszene und darüber hinaus bekannten Musiker Stefan Schubert (Vocals & Guitar) sowie Hubert Hofherr (Blues Harp) aus München und dem Starnberger Michael Alf (Piano) hinzugekommen. Weitere Musiker/innen, darunter die Sängerin Claudia Chaloupka und Peter Bachmayer (Drums), eine Bläsergruppe mit Sax, Posaune und Trompete, komplettieren die Truppe, welche dadurch auch durchaus auch einen „Big Band“-Sound auf die Bühne zaubert.

Eine wirklich gelungene CD, die Lust auf mehr macht. Auf Youtube kann man die Scheibe schon mal hören und demnächst auch im BluesArtRadio.

Quelle: AAA Culture 


 Neu im Blues Art Radio

01.05.2019 by mulehead (Franz)

ACHTUNG!! Geänderte Sendezeiten

 

In Zusammenarbeit mit bluestime.eu übernehmen wir ab Mai regelmäßig die Sendungen von bluestime.eu.

Norbert Egger gibt darin intressante Einblicke zu "Wurzeln, Kern, Substanz und Zukunft
zeitgenössischer populärer Musik".

Darüberhinaus gibt es Informationen zu Bluesveranstaltungen und die Radio Bluestime Blues Charts.

Jeweils am zweiten Donnerstag im Monat wird eine Sendung von Bluestime (Feature) und am 3. Dienstag eine weitere Sendung (Charts und Vorstellungen) im Bluesartradio ab 19:00 Uhr gesendet.

Die Ankündigungen findet ihr auch auf bluestime.eu

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Neue bluesnews im Handel

29.03..2019 by mulehead (Franz)

Ab 01.April (kein Scherz) können Bluesinteressierte das neue Heft bluesnews 97 am Kiosk erwerben.

Neben dem Titel über Jimmy Reiter gibt es ein Vielzahl interessanter Beiträge über nationale und internationale Bluesacts, so u.a. über Altmeister John Mayall, die  Tedeschi Trucks Band, Reese Wynas, Ryan McGarvey, Hanno Bruhn Gang, TobaccoRoad Blues Band und viele mehr.

Interviews und Storys werden ergänzt durch eine ausführliche Vorschau auf die Blues-Festivals des kommenden Frühjahrs. 3 Seiten Tourneeankündigungen von Matt Anderson bis Mike Zito runden das Angebot an Bluesveranstaltungen ab. Da ist sicher für jeden etwas dabei.

Für mich immer wieder lesenswert sind die Rezensionen der zahlreichen Neuerscheinungen. Sind sie doch willkommener Wegweiser beim Platten- bzw. CD-Kauf. Gefallen hat mir auch der Beitrag über die niederländische Mascot Label Group, hat sie doch viele der Künstler unter Vertrag, die ich besonders gerne höre.

Gefreut habe ich mich, dass unser Radio im newsticker (S. 8) erwähnt wurde. 

Also liebe Bluesfreunde, nicht vergessen, am Montag am Zeitungskiosk vorbeizuschauen, solltet ihr bluesnews nicht schon abboniert haben...wink

 

 

 


 Soul Mining - neues Album von Ronchi, Wendling, Maass

10.03..2019 by mulehead (Franz)

"Soul Mining" ist die erste Blues-Produktion des Kulturradio RBB aus Berlin. Der Initiator und Produzent Ulf Drechsel hat bei einem Konzert das Potenzial des Trios "Ronchi, Wendling, Maass" entdeckt und ihnen die Möglichkeit gegeben, in den RBB Studios aufzunehmen.

Zwischen Lachen und Weinen soll sie sich befinden, die Seele des Blues. Das vorliegende Album enthält nun vorwiegend Gospel und Spirituals, die das Trio in eigener Manier interpretiert, mit einer Verneigung vor dieser spirituellen Musik.

Stefano Ronchi,  Sänger, Gitarrist und Wahlberliner aus Italien, zeigt auf dem Album einmal mehr seine tiefe Verbundenheit mit dieser unbändig überlebenden Musik und seiner Faszination für die Langsamkeit.

Die Rhythmusgruppe Klaas Wendling und Micha Maass gehört zu den bemerkenswertesten in Deutschland.

Klaas Wendling ist ein Spielmacher, der die Band mit seinem charismatischen Spiel zum Besten antreibt.

Sein Erfolg als Bassist von THE BASEBALLS, mit denen er seit 2009 Gold- und Platin-Auszeichnungen nach Hause brachte, hat Klaas Wendling zuweilen das Image eines Rockabilly- Bassisten eingebracht. Doch die eigentlichen Wurzeln seines Sounds liegen im frühen Chicago Blues in Anlehnung an Bass-Ikonen wie Willie Dixon und Ernest „Big“ Crawford.

Micha Maass, Berliner Schlagzeuglegende, 2013 und 2017 mit dem German Blues Award als Bester Schlagzeuger ausgezeichnet, zählt heute nicht nur zu den angesehensten Blues und  Boogie-Drummern Deutschlands, sondern ist auch ein geschätzter Impresario der europäischen Musik-Szene. Er ist lieber Lokomotive als Anhänger und so ist sein Spiel die gefühlvolle Energiequelle der Band.

Stefano Ronchi / Gesang, Gitarre
Klaas Wendling / Kontrabass
Micha Maass / Schlagzeug
Gäste: 
Peter Schmidt / Gitarre, Gesang
Marko Jovanovic / Mundharmonika

Tracklist "Soul Mining":

You Gonny Need Sombody On Your Bond (5:51) (Blind Willie Johnson)

Get Right Chruch (4:04) (traditional)

Have Mercy (3:53) (Stefano Ronchi Antonelli)

Nobody’s Fault But Mine (4:37) (Blind Willie Johnson)

Kokomo Ma Baby (4:08) (Mississippi Fred Mc Dowell)

Death Letter Blues (5:55) Son House) 

The House Of The Rising Sun (6:09) (traditional)

Hip Shake (3:07) (Slim Harpo)

(You Got To Walk) That Lonesome Valley (5:07) (Mississippi John Hurt)

 

Eine ausgezeichnete CD und absolute Kaufempfehlung für Freunde außergewöhnlicher Musik,

meint

mulehead (Franz)

Quelle: Pressetext

 

 

 John Mayall neues Album - Nobody Told Me

23.02.2019 by mulehead (Franz)

Es ist unglaublich, aber wahr. Im Alter von 85 Jahren veröffentlicht John Mayall ein Bluesalbum erster Klasse. Dazu hat er sich prominente Verstärkung in's Studio geholt. Carolyn Wonderland, Jo Bonamassa, Larry McCray, Todd Rundgreen,Alex Lifeson sowie Steven van Zandt sind bei den 10 Stücken an den Gitarren zu hören, die im Studio 606 von The Foo Fighters auf der legendären Sound-City-Neve-Konsole aufgenommen wurden. Produziert wurde die Scheibe von John Mayall und dem Gründer von Forty Below Records, Eric Corne.

Herausgekommen ist ein erfreulich erfrischendes Werk, bei dem Mayall zu keiner Zeit seine 85 Jahre anzumerken sind. Gleich im Opener "What have I Done Wrong" weiß der Altmeister mit kraftvollem Gesang zu überzeugen.

Die Gäste tragen zweifellos zu dem überaus positiven Gesamteindruck bei.

Einziger Wermutstropfen: Nach 48 Minuten ist leider schon Schluss.

Trackliste:

1. What have I done wrong

2. The moon is full

3. Evil and here to stay

4. That's what love will make you do

5. Distant lonesome train

6. Delta hurricane

7. The hurt inside

8. It's so tough

9. Like it like you do

10. Nobody told me

 Quelle: JPC

 


Eric Gales neues Album „The Bookends“

21.02.2019 by mulehead (Franz)

Nach "Middle of the Road" 2017 veröffenlicht Eric Gales nun mit "The Bookends" ein weiteres Werk, mit dem er sich eindrucksvoll von seinem früheren Hendriximage löst. Während auf Middle of the Road stilistisch ein Mix aus Rock, Blues, Funk und Soul zu hören war, geht es jetzt mehr in Richtung Bluesrock gemixt mit funkigem Jazz.

Eingespielt wurde die Scheibe von einem Powertrio. Eric Gales (Gitarre und Gesang), Neon (Bass) und Haggerty (Drums). Weiterhin sind zu hören als Background-Sängerin und Percussionistin Gales Frau LaDonna sowie als Gäste Beth Hart in "With A Little Help From My Friends", Doyle Bramhall II und B. Slade.

Das Album überzeugt durch Gales' hervorragende Gitarrenarbeit, wobei mir im musikalischen Stilmix der Blues etwas zu kurz kommt.
Das Duett mit Beth Hart in "With a little Help from my Friends" ist klasse, will aber für meinen Geschmack nicht so recht zum Rest der CD passen.

Tracklisting:
1. Intro
2. Something's Gotta Give (feat. B. Slade)
3. Whatcha Gon' Do
4. It Just Beez That Way
5. How Do I Get You
6. Southpaw Serenade (feat. Doyle Bramhall II)
7. Reaching For A Change
8. Somebody Lied
9. With A Little Help From My Friends (feat. Beth Hart)
10. Resolution
11. Pedal To The Metal (feat. B. Slade) (Bonus Track - Remix)

Quelle: Mascot Label Group 

 


Walter TroutSurvivor Blues - Neues Album von Walter Trout

31.01.2019 by mulehead (Franz)

Walter Trout habe ich zum ersten Mal live gesehen, als er noch Gitarrist bei John Mayall's Bluesbreakers war. Es war das unvergessene Konzert der Bluesbreakers am 5. April 1987 im Kino Kosmos im damaligen Ost-Berlin.

In seiner Karriere spielte der Ausnahmekünstler u.a. bei John Lee Hooker, Canned Heat und eben John Mayall. 1989 gründete er die Walter Trout Band, die sich später Walter Trout & The Free Radicals nannte.

Letzte Woche erschien nun mit Survivor Blues sein neues Soloalbum. Der Albumtitel ist gewollt doppeldeutig. Einerseits hat Trout selbst 2014 durch eine Lebertransplantation überleben können. Zum Anderen werden auf der CD Blues-Traditionals völlig "neu arrangiert auf ein zeitgemäßes Level im unverkennbaren Trout-Stil" gehoben. 

"Darunter befinden sich Titel von Jimmy Dawkins („Me, My Guitar And The Blues”), Sunnyland Slim („Be Careful How You Vote”), Otis Rush („It Takes Time”), Luther Johnson („Woman Don’t Lie”), J.B. Lenoir („God’s Word”), Hound Dog Taylor („Sadie”) und Mississippi Fred McDowell („Goin’ Down To The River”). Darüber hinaus zieht Trout wieder einmal vor seinem Freund und Mentor John Mayall den Hut, mit einer Neuinterpretation des Mayall-Stückes „Nature’s Disappearing” von dessen 1970 erschienem Album „USA Union”.

Aufgenommen wurde „Survivor Blues” mit Produzent Eric Corne in Los Angeles, im Studio des früheren The-Doors-Gitarristen Robby Krieger, der beim Stück „Goin’ Down To The River” einen Gastauftritt hat. Die hier zu hörende Band setzt sich neben Walter Trout selbst aus Bassist Johnny Griparic, Skip Edwards an den Keyboards und Drummer Michael Leasure zusammen". 

Für mich schon jetzt ein Anwärter für das Bluesrockalbum des Jahres.

Quelle: Text und Bild Mascot Label Group 

 

 

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